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Blog

5. Apr. 2017 (14:32)

Kennzeichnungspflicht

Drohen-Plakette

Seit April müssen alle unbemannten Luftfahrtsysteme ab einer Startmasse von 250g mit einer Plakette gekennzeichnet werden. Auf der Plakette muss der Name und die Anschrift des Eigentümers stehen. Damit soll es im Schadenfall möglich gemacht werden den Halter festzustellen.

Damit die Plakette dauerhaft lesbar ist, muss sie zum einen fest mit der Drohne verbunden werden, zum anderen muss das Material und die Beschriftung feuerfest sein. Außreichend ist beispielsweise ein Alumiumaufkleber mit Gravur. Solche Plaketten sind u.a. im Schreibwarenhandel erhältlich.

Die Plakette ist natürlich nicht mit einem (Kfz-) Nummernschild vergleichbar. Denn weder Drohne noch Plakette sind amtlich registriert. Es gibt also - außer der Verpflichtung im Gesetz - keine Garantie, dass sie Angaben auf der Plakette korrekt sind. Außerdem ist die Plakette zu klein, als dass man sie während des Fluges lesen könnte. Es ist also durchaus möglich weiterhin mit einer Drohne in die Privatsphäre anderer einzudringen ohne direkt erkannt zu werden. Dieser Problematik ist man sich durchaus bewusst, allerdings hat sich der Gesetzgeber gegen den bürokratischen Aufwand für Registrierung (usw.) entschieden. (Allerdings könnten solche Auflagen bei Missachtung der neuen Gesetze kommen.)

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