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Blog

28. Sep. 2017 (10:39)

Pallas Cloud Experiment

In den letzten sechs Monaten blieb aufgrund der neuen Drohnenverordnung und den damit verbundenen Umstellungen wenig Zeit für andere Projekte. Dennoch haben wir den Kontakt zur Wissenschaft nicht vernachlässigt und so stehen im Herbst einige Messflüge an. Eine der größten ist das Pallas Cloud Experiment (PaCE 2017). Ein Actris Projekt initiiert vom finnischen Institut für Meteorologie (FMI). Ein formuliertes Ziel ist es mehr über Wolken und deren Entstehung herauszufinden. Unsere Aufgabe dabei war es Daten zu sammeln.

HORUS in der Arktik (2) Ballon Start UAV Start Pallas-Sodankyla GAW Station in den Wolken In der GAW Station Partikel-Zähler Pallas-Sodankyla GAW Station Roof HORUS bereit zum Start (3) Fidas Fly 100 Installation Pallas-Sodankyla GAW Station (3) Pallas-Sodankyla GAW Selfie Fahrzeug ATV Pallas-Sodankyla GAW Station Dach

So trafen wir uns mit den Teams aus Finnland, Zypern, Großbritannien und Deutschland (Karlsruhe und Dresden) in Lappland. Genauer gesagt in Pallasjärvi, in der Nähe von Kittilä und Levi (rund 150km nördlich des Polarkreis). Dort gibt es neben Wäldern, Seen und Rentieren auch eine Messstation und einen gesperrten Luftraum für Befliegungen mit Drohnen. Neben Ballons und Multikoptern leisteten vorallem die Starrflügler ganze Arbeit - durch die große Reichweite und Geschwindigkeit konnten Messdatendaten bis zu 2000m Höhe gesammelt werden. Für unsen HORUS war besonderes der untere Bereich rund um die Messstation interessant. Dabei diente uns die Messstation am Gipfel als Referenzpunkt. Dort platzierten wir einen Fidas Fly (von Palas), also den gleichen Sensor mit dem HORUS misst. Während der Fidas Fly auf dem Dach der Messstation die Referenzdaten lieferte, flogen wir die Höhenprofile ganz in der Nähe ab. Obwohl wir uns als Piloten bessere Sicht gewünscht hätten, waren nieder hängenden Wolken ein Vorteil: Wir erhielten Daten unter der Wolkendecke, in den Wolken und darüber.

Damit ist unsere Arbeit als Piloten beendet und wir überlassen es den Wissenschaftlern diese Auszuwerten. Aber wir sind natürlich sehr glücklich darüber, dass die Fidas Fly (100 und 200) so gut funktionierte haben und die Befliegungen mit HORUS leicht von der Hand gingen. Besonders in den Wolken (hoher Luftfeuchtigkeit, Nieselregen) und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hat sich gezeigt, welche Vorteile das Wasserdichte Gehäuse von HORUS bietet. Beibt mir nur noch auf das Flugzeug, das mich von der Arktis in mildere Region bringt, zu warten. Ich bin gespannt welche Erkenntnisse die Messdaten liefern und würde mich freuen, wenn Airclip auch die nächste Messkampagne unterstützen könnte.

Nachtrag: Palas News 2017-12: Fidas Fly sammelt Daten für die Wolkenforschung (download)

  • HORUS® ist eingetragenes Markenzeichen des Fraunhofer IVI (www.horus.mobi)