HORUS hilft beim Katastrophenmanagement 27. Nov. 2012 (14:42)

In Katastrophensituationen wie Überschwemmungen oder Havarien größeren Ausmaßes müssen oft Hilfs- und Einsatzkräfte verschiedener betroffener Staaten zusammenarbeiten. So zuletzt beim Jahrhunderthochwasser in Tschechien, Polen und Deutschland im Jahr 2002. Oft ist es aufgrund von Sprachbarrieren und unterschiedlichen Daten- und Protokollstandards nur sehr schlecht möglich die Einsatzkräfte gut zu koordinieren. An diesem Punkt setzt das Projekt IDIRA an. Die 18 Projektpartner aus 7 unterschiedlichen EU-Staaten des europäisch geförderten Projektes arbeiten nun zusammen um einheitliche Standards zu setzen. 

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Letzten Donnerstag fand in Dresden auf dem Gelände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein Projekttreffen statt, zu dem erstmals alle Teilsysteme der Projektpartner zusammengefügt und im Verbund getestet werden sollten. Auch unser HORUS, welcher in der Präsentation als fliegender Sensorknoten diente, kam zum Einsatz. Die zum Boden übermittelten Live-Daten dienten zur Verbesserung der Entscheidungslage für die Einsatzplanung der Hilfskräfte.

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Bei dieser Gelegenheit konnte auch die elektromagnetische Robustheit unseres Koptersystems unter Beweis gestellt werden. Wir flogen direkt vor drei aktiven Richtantennen, die im 2,4 und im 5,8 GHz Bereich  zur Bereitstellung von W-LAN Netzwerken über eine Distanz von 8 km genutzt werden. Trotz der enormen Pegel dieser "Störsignale" konnte keinerlei Beeinträchtigung des Kopters festgestellt werden. Es ist davon auszugehen, dass hierfür unser geschlossenes "Exoskelett " aus Kohlefaser verantwortlich ist.  

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