Luftgüte an Verkehrswegen mit Drohnen messen 19. Jun. 2018 (11:14)

Drohne HORUS mit Feinstaubmesgerät © BMVI  Deckbar

Luftschadstoffmessungen im gesamten Bundesgebiet zeigen, dass die Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) für einige Luftschadstoffe insbesondere an verkehrsnahen Standorten zum Teil stark überschritten werden. Dies betrifft speziell die Stickoxide und Partikelmassenkonzentrationen. Oft werden die Verkehrsträger dafür verantwortlich gemacht! Aber stimmt das?

Für die Planung von schadstoffmindernden Maßnahmen im Zuge des Straßenaus- und neubau müssen genaue Kenntnisse über das Schadstoffaufkommen und die Schadstoffverteilung an den betroffenen Standorten gewonnen werden. Hierzu werden oft Modellrechnungen durchgeführt. Dies ist mit sehr großem Rechenaufwand verbunden und muss anschließend validiert werden. Erstmals haben wir im Rahmen eines Projektes zusammen mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) diese Daten mit Drohnen und den dazu geeigneten Messsensoren gesammelt. Teile der interessanten Ergebnisse haben wir bei einem Expertennetzwerktreffen des BMVI in Berlin vorgestellt. Ausführliche Veröffentlichungen werden noch folgen, aber allen Experten ist klar, dass mit dieser innovativen Messtechnik vielseitige Messungen durchführt werden können.

Wir sind gespannt!

Folien zum Vortrag