Airclip im Mais 14. Aug. 2019 (12:00)

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Viele Landwirte bangen wegen Schädlingsbefalls um Ihre Ernten. Für Maisfelder ist der so genannte Maiszünsler eine große Gefahr. Zur Vorbeugung werden verstärkt Drohnen eingesetzt - eine hervorragende Möglichkeit, um unser Know-How einzubringen. Wir sind mit einer Lastendrohne im Gepäck auf die Felder gefahren und haben aus der Luft tausende Schlupfwespen - im Fachjargon Trichogramma genannt - ausgebracht. Eine spezielle Abwurfvorrichtung lässt im Zusammenspiel mit der automatischen Flugplanung im 10x10m Raster etwa 2 cm kleine Kugeln in das Maisfeld fallen. Es handelt sich dabei um nachhaltigen biologischen Pflanzenschutz.

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Airclip Reparatur- und Wartungsservice 9. Jul. 2019 (18:00)

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Viele Gebrauchsgegenstände aus unserem Alltag halten nicht ewig. Ein Kühlschrank schafft es vielleicht in einigen Fällen auf ein halbes Menschenleben. Ein Smartphone hingegen fällt doch ab und zu mal runter und gibt schneller, als es einem lieb ist, den Geist auf, oder der Akku macht schlapp. Auch Drohnen segnen irgendwann das Zeitliche. Damit das nicht zu schnell passiert, bietet Airclip seinen Kunden einen Reparatur- und Wartungsservice an.

Drohnen zu Warten hat sicherheitstechnisch eine immense Bedeutung, kann doch ein Absturz an der falschen Stelle verheerenden Schaden anrichten. Das ist auch vielen Versicherungsgesellschaften klar, die eine Haftpflichtversicherung für Drohnenpiloten anbieten. Oft wird dabei eine regelmäßige Wartung vorausgesetzt, andernfalls kann der Versicherungsschutz entfallen. Dafür haben die Versicherungen berechtigte Gründe. Mit der Zeit können sich bei Drohnen jeglicher Größenordnung systemkritische Fehler einschleichen, selbst dann, wenn die Drohne ordnungsgemäß betrieben wird. Auch Softwarefehler können hierbei eine Rolle spielen und dabei vor dem Anwender im Verborgenen bleiben.

Schnell vergessen wird auch die Sicherheit der Akkus. Dass dabei fatale Folgen entstehen können, hat Samsung vor wenigen Jahren demonstriert. Smartphones der Galaxy Note Serie hatten damals Schlagzeilen mit brennenden Akkus gemacht, und das in einigen Fällen auch an Bord von Flugzeugen.

Somit wird klar, dass regelmäßige Wartungen von Drohnen und den zugehörigen Komponenten immens wichtig sind. Damit diese, mangels Zeit, nicht zu Lasten der Flugsicherheit weggelassen werden, bieten wir bei unserem Wartungsservice für Strecken bis 50 km einen kostenlosen Hol- und Bringservice an. Außerdem steht unseren Kunden die entsprechende Wartungsinfrastruktur über unsere Webseite zur Verfügung. Wenn wir Wartungen an Ihrem Gerät durchführen, protokollieren wir die dabei durchgeführten Maßnahmen transparent. Außerdem erhalten Kunden Zugriff auf unser Logbuch und werden automatisch nach 200 durchgeführten Flügen, oder spätestens nach einem Jahr, per Mail über den nächsten anstehenden Wartungstermin informiert.

Neben der Drohnenversicherung kann eine regelmäßige Wartung auch für bestimmte Aufstiegsgenehmigungen eine Rolle spielen. Fordert die zuständige Luftfahrtbehörde beispielsweise eine Risikoanalyse von Ihnen, können Sie dabei die Wartungshistorie von Airclip als Nachweis einreichen.

Neben den Wartungsterminen steht das Airclip Team außerdem jederzeit als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung und hilft bei Fragen und Problemen.

Reparaturservice Wartungsservice


Berlin spricht über autonomes Fliegen 26. Jun. 2019 (09:17)

Parlamentarische Gespräche

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) sowie der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und Graf von Westphalen (GvW) luden am 24. Juni 2019 zu den Berliner Gesprächen in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft ein. Auf dem Programm standen aktuelle Themen rund um Drohnen und autonomes Fliegen. Dabei ging es auf der einen Seite darum welche Möglichkeiten und Geschäftsfelder sich mit den technischen Stand in bezug auf Mobilität ergeben. Und auf der anderen Seite wie sich die Nutzung des Luftraums durch selbstständig fliegende Lieferdrohnen und Lufttaxies sicher und praktikabel gestalten lässt.

Für uns war es der erste Kontakt mit der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft - schließlich erhält man solche Einladungen nicht alle Tage - und wir sind begeistert wie die Themen von der Politik aufgegriffen werden um in kurzer Zeit sinnvolle Lösungen für die Wirtschaft und Gesellschaft zu finden. So waren im Veranstaltungssaal Flugtaxies beihnahe greifbar und es hat großen Spaß gemacht dort mitzuwirken - von Amtsschimmel kann hier keine Rede sein.


Transponder in Drohnen? 25. Jun. 2019 (17:00)

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Drohnen erhalten zunehmend mehr mediale Aufmerksamkeit. Einerseits durch die vielfältigen Chancen, die sie eröffnen, andererseits durch Vorfälle mit der bemannten Luftfahrt. Das wohl populärste Beispiel hierfür ist der Stillstand des Flughafen Gatwick , wo durch Drohnen auf dem Flughafengelände ein verheerender finanzieller Schaden entstanden ist.

Die größte Problematik bei Drohnen ist, dass diese nicht oder kaum sichtbar sind für Flughafentower. Anders sieht das bei Flugzeugen aus, die über einen Transponder verfügen müssen. Dieser antwortet automatisch auf eingehende Radarsignale und sendet die Kennung des Luftfahrzeuges zurück. Somit ist es den entsprechenden Organen der Luftraumüberwachung möglich, die Position von Luftfahrzeugen zu erfassen und diese eindeutig zuzuordnen.

Natürlich ist es auch möglich, Drohnen mit solchen Transpondern auszustatten. Für bestimmte Szenarien, wie beispielsweise den Betrieb in Flughafennähe, ist ein solcher Transponder sogar in vielen Fällen vorgeschrieben. Die Adaption solcher Nutzlasten bieten wir bei Airclip als Ingenieursdienstleistung an. Jüngst haben wir im Auftrag der Deutschen Bahn einen Transponder der Firma uAvionix für die Matrice M200 Serie flugtauglich gemacht.

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DJI verwendet bei für Geschäftskunden ausgerichteten Modellen bereits die sogenannte Airsense Technologie. Dabei werden automatisch gesendete Signale anderer Luftfahrzeuge empfangen und ausgewertet. So soll das Kollisionsrisiko gesenkt werden. Die Drohne wird dabei jedoch nicht für andere Luftverkehrsteilnehmer sichtbar, zudem obliegt das Ausweichen immer noch der Verantwortung des Piloten. Das System ist bereits in Teilen der USA Pflicht für größere Fluggeräte. Ab 2020 will DJI auch die für den privaten Markt gedachten Modelle mit der Technik ausstatten.

Für die bessere Sichtbarkeit von Drohnen haben hingegen die Deutsche Telekom und die Deutsche Flugsicherung ein neues Konzept vorgestellt. Das Joint-Venture Droniq wird dafür Modems auf den Markt bringen, die die GPS-Position einer Drohne über das Mobilfunknetz übermitteln sollen. Die Telekom erhofft sich dadurch, den Markt für Drohnen zu erschließen, denn für den Betrieb wird eine SIM-Karte benötigt.

Laut Angaben der DFS soll mit der Technik erreicht werden, Flüge außerhalb der Sichtweite genehmigungsfähig zu machen. In Zukunft könnten dabei auch Bild- und andere Daten der Drohne in Echtzeit über große Distanzen übertragen werden. Ein Transponder wäre durch diese Lösung unter Umständen nicht überflüssig. Allerdings wurde die Firma erst Ende Mai gegründet, sodass vor der Marktreife noch viel Zeit ins Land gehen dürfte.


Erste Schulung am Flughafen Altenburg 10. Jun. 2019 (07:00)

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Am Altenburger Flughafen (Thüringen) soll künftig ein großes europäisches Drohnenzentrum entstehen. Ein Fokus liegt dabei auf der Ausbildung von Drohnenpiloten aus dem Bereich der Sicherheit und Gefahrenabwehr. So haben beispielsweise Feuerwehrleute die Möglichkeit mit Infrarotdrohnen gezielt nach Brandherden zu suchen und so den Ernstfall zu trainieren. Aber auch Zivilschutz steht ganz oben auf der Agenda des Drohnenzentrums.

Einen Startschuss haben wir bereits getätigt und die erste Ausbildung zum Kenntnisnachweis (Drohnenführerschein) Ende Mai erfolgreich abgeschlossen. Die Schüler waren beeindruckt wie ein paralleler Betrieb von unbemannten Systemen und bemannter Fliegerei an einem großen Flughafen stattfinden kann. Natürlich ist die richtige Kommunikation zwischen Tower und Piloten entscheidend. Zusammen mit dem Flughafen Altenburg haben wir gezeigt, dass es möglich ist den Luftraum zu teilen und so zu koordinieren, dass die Drohnen nicht zur Gefahr werden.

Wir freuen und auf weitere Schulungstermine am Flughafen und den weiteren Ausbau des Drohnenzentrums (EDZ)