Drohnenwissen
Eigene Drohne anschaffen oder Dienstleister beauftragen?
Die Frage lässt sich nicht an der Anschaffung entscheiden, sondern am laufenden Aufwand. Die Drohne ist der kleinere Teil der Rechnung.
Was zur eigenen Drohne dazugehört
- Drohnenführerscheine für alle, die fliegen – und Nachschulung, wenn jemand geht
- Haftpflichtversicherung mit gewerblichem Einschluss
- Registrierung, Kennzeichnung, gegebenenfalls Genehmigungsverfahren
- Wartung, Ersatzakkus, Ersatzteile
- Software für die Auswertung – und jemanden, der sie beherrscht
- Übung: Wer viermal im Jahr fliegt, fliegt nicht sicher
Die Faustregel
Eigene Drohne, wenn Sie regelmäßig und planbar fliegen (mehrfach im Monat), kurzfristig reagieren müssen, die Daten sensibel sind oder Ihr Gelände ohnehin dauernd dokumentiert wird. Ab dieser Frequenz amortisiert sich die Investition, und die Übung stellt sich von allein ein.
Dienstleister, wenn Sie ein- bis zweimal im Jahr Daten brauchen, das Vorhaben Spezialsensorik erfordert (LiDAR, Multispektral), der Einsatz eine aufwendige Genehmigung braucht oder Sie ein Ergebnis in einer Qualität brauchen, für die Erfahrung nötig ist – Vermessung mit Nachweispflicht zum Beispiel.
Der Mittelweg, der oft übersehen wird
Viele Kunden fahren gut damit, beides zu kombinieren: eine eigene, einfach zu bedienende Drohne für die laufende Dokumentation im Alltag – und einen Dienstleister für die zwei, drei anspruchsvollen Befliegungen im Jahr. Das hält die Einstiegshürde niedrig und den Anspruch dort hoch, wo er nötig ist.
Wir verkaufen Drohnen und fliegen selbst. Deshalb sagen wir Ihnen im Gespräch auch dann, wenn sich eine Anschaffung für Sie nicht lohnt.
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