Drohnenwissen
Was ist eine Drohnen-Dockingstation und für wen lohnt sie sich?
Eine Dockingstation ist ein wettergeschützter Hangar, in dem eine Drohne dauerhaft einsatzbereit steht. Sie startet auf Zeitplan oder Abruf, fliegt eine hinterlegte Route, landet wieder, lädt auf und überträgt die Daten – ohne dass jemand vor Ort ist.
Typische Systeme wie die DJI Dock 3 kombinieren Ladeeinheit, Wetterstation und Mobilfunkanbindung und arbeiten mit einer darauf abgestimmten Drohne. Gesteuert und ausgewertet wird über eine Flottensoftware.
Für wen sich das rechnet
Der Nutzen entsteht durch Wiederholung, nicht durch den einzelnen Flug. Sinnvoll wird eine Station dort, wo dieselbe Route regelmäßig geflogen werden muss:
- tägliche Baufortschrittsdokumentation über die gesamte Projektlaufzeit
- wiederkehrende Kontrollflüge über Industrieanlagen, Deponien, Solarparks
- Perimeterkontrolle auf weitläufigen Geländen
- schnelle Lageerkundung, bei der Minuten zählen
Die Rechnung geht auf, wenn Sie die Anfahrt und Personalzeit eines Piloten mehrfach pro Woche einsparen. Bei wenigen Einsätzen im Jahr ist der klassische Weg günstiger.
Der Haken liegt nicht in der Technik
Ein automatisierter Flug ohne Piloten vor Ort ist in aller Regel ein Flug außerhalb der Sichtweite – und damit ein Fall für die spezielle Kategorie mit Betriebsgenehmigung. Sie brauchen eine Risikobewertung, ein Betriebshandbuch und je nach Umgebung technische Auflagen. Dazu kommt: Auch ein automatisierter Betrieb braucht eine verantwortliche Person, die den Flug überwacht und abbrechen kann. „Unbemannt“ heißt nicht „unbeaufsichtigt“.
Planen Sie das Genehmigungsverfahren deshalb von Anfang an mit ein – nicht erst, wenn die Station steht. Wir klären vorab, was in Ihrem konkreten Umfeld genehmigungsfähig ist, und begleiten das Verfahren.
Unsicher, was für Ihr Vorhaben gilt? Wir ordnen das im Gespräch ein – Termin buchen.