Drohnenwissen

Was ist eine SORA-GER?

SORA (Specific Operational Risk Assessment) ist ein europaweites Verfahren zur Risikoanalyse für den Einsatz von unbemannten Flugsystemen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat dieses zum SORA-GER für Deutschland angepasst.

Ist für einen geplanten Flug eine Einzelaufstiegsgenehmigung nötig, kann zur Bewertung der Sicherheit des Betriebs von unbemannten Fluggeräten eine einheitliche Risikobewertung nach SORA-GER nötig sein. Die zuständige Landesluftfahrtbehörde legt dann für diese formalisierte Risikobewertung die aktuelle NfL (Nachrichten für Luftfahrer) zu Grunde und entscheidet anhand dieser ob ein Flug zulässig ist oder nicht.

Ausgehend vom Vorhaben wird das Risiko in Kategorien eingeteilt. Das Risiko kann sich verringern, wenn Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Zuerst erfolgt die Bewertung der Risikoklassen Boden (GRC - Ground Risk Class) und Luft (ARC- Air Risk Class). Anhand von Abfluggewicht, Tageszeit, Sichtweite und worüber bzw. durch welchen Luftraum geflogen werden soll, wird das Risiko für das Vorhaben bewertet und kann durch geeignete Gegenmaßnahmen reduziert werden. Daraus ergibt sich eine Risikokategorie, die mit zu erfüllenden Auflagen verbunden ist.

Diese Auflagen können unter anderem ein Nachweis besonderer Kenntnisse oder die Anfertigung von Checklisten für Normal- und Notfallverfahren sein. Möglicherweise kann es aber auch zur Folge haben, dass ein Vorhaben rechtlich nicht erlaubnisfähig ist.

Das Airclip-Team ist ein kompetenter Ansprechpartner mit langjähriger Expertise und unterstützt Sie gerne bei der Beantragung einer Aufstiegserlaubnis, beziehungsweise bei dem SORA-GER-Verfahren für Ihr Vorhaben.