Drohnenwissen
Gibt es Förderungen oder Zuschüsse für Drohnentechnik?
Ja – aber selten als Drohnenförderung. Fördermittel knüpfen fast nie am Gerät an, sondern am Zweck: Digitalisierung, Investition, Energieeffizienz, Landwirtschaft, Forschung. Die Drohne ist dann ein förderfähiger Bestandteil eines größeren Vorhabens.
Wo sich das Suchen lohnt
- Digitalisierungs- und Investitionsprogramme der Bundesländer – die Bedingungen unterscheiden sich von Land zu Land erheblich.
- Bundesprogramme für kleine und mittlere Unternehmen, häufig mit Beratungs- oder Digitalisierungsschwerpunkt.
- Agrarförderung, wenn die Drohne der Präzisionslandwirtschaft dient.
- Forschungs- und Innovationsförderung, wenn Sie ein Verfahren entwickeln und nicht nur anwenden.
- Zinsgünstige Kredite von Förderbanken – oft übersehen, aber bei größeren Anschaffungen die realistischere Option als ein Zuschuss.
Zwei Punkte, an denen es meistens scheitert
Der Antrag muss vor der Bestellung gestellt sein. Bei fast allen Programmen gilt: Wer vorher kauft, verliert den Anspruch – auch rückwirkend gibt es nichts. Das ist der häufigste vermeidbare Fehler.
Die Förderung muss zum Vorhaben passen, nicht umgekehrt. Ein Projekt, das nur konstruiert wurde, um in ein Programm zu passen, kostet mehr Zeit, als der Zuschuss einbringt.
Wie Sie vorgehen
Die Förderdatenbank des Bundes und die Förderberatung Ihres Bundeslands sind der richtige Einstieg; Industrie- und Handelskammern beraten dazu kostenfrei. Klären Sie die Förderfrage bevor Sie ein Angebot annehmen – wir stellen Ihnen für den Antrag gern die technische Beschreibung und ein passendes Angebot bereit.
Da sich Programme und Konditionen laufend ändern, nennen wir hier bewusst keine konkreten Namen und Beträge. Fragen Sie im Zweifel bei uns nach dem aktuellen Stand.
Unsicher, was für Ihr Vorhaben gilt? Wir ordnen das im Gespräch ein – Termin buchen.