Was bedeuten die Klassen A1, A2 und A3?

Drohnenwissen

Was bedeuten die Klassen A1, A2 und A3?

Zwei Begriffe, die zusammengehören, aber nicht dasselbe sind:

  • C0 bis C4 sind Geräteklassen. Sie stehen als Aufkleber auf der Drohne und sagen, was das Gerät kann.
  • A1, A2 und A3 sind Unterkategorien des Betriebs. Sie sagen, wo Sie fliegen dürfen.

Die Klasse Ihrer Drohne bestimmt, welche Unterkategorien Ihnen offenstehen.

Die drei Unterkategorien

A1 – nah an Menschen. Zulässig für C0 (unter 250 g) und C1 (unter 900 g). Sie dürfen an unbeteiligte Personen heranfliegen, aber nicht über Menschenansammlungen. Ab 250 g brauchen Sie den Kompetenznachweis A1/A3.

A2 – mit Abstand zu Menschen. Zulässig für C2 (unter 4 kg). Mindestens 30 m Abstand zu unbeteiligten Personen, im Langsamflugmodus 5 m. Erfordert das Fernpilotenzeugnis A2, den großen Drohnenführerschein.

A3 – fernab von Menschen. Zulässig bis 25 kg, also auch für C3 und C4. Mindestens 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten, keine unbeteiligten Personen im Flugbereich. Es genügt der Kompetenznachweis A1/A3.

Und wenn Ihre Drohne keine Klasse hat?

Dann ist sie eine Bestandsdrohne, und seit dem 1. Januar 2024 gilt vereinfacht: unter 250 g in A1, darunter alles Schwerere bis 25 kg nur noch in A3. Die Zwischenstufe entfällt – A2 ist für Bestandsdrohnen nicht mehr möglich.

Seit dem 1. Januar 2024 dürfen nur noch klassifizierte Drohnen neu in Verkehr gebracht werden. Welche Modelle das sind, listet die EASA.

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