Drohnen gewerblich nutzen

Gewerbliche Drohnen sind unser Spezialgebiet. Wir führen Sie in unserem Guide durch alle wichtigen Punkte - von Profis für Profis.

Der gewerbliche Einsatz von Drohnen in 2020 ist kein Kunststück. Sie müssen lediglich ein paar Vorbereitungen treffen. Die Gesetze orientieren sich am Startgewicht Ihrer Drohne: Je schwerer, desto mehr Auflagen.

Das wichtigste in Kürze

  • Sie brauchen unbedingt eine Haftpflicht Versicherung.
  • Ab 250g Abfluggewicht (alle Drohnen außer DJI Mavic Mini  ) muss eine Plakette angebracht werden.
  • Wenn Ihre Drohne bei Abflug über zwei Kilogramm wiegt (z.B. DJI Inspire 2), dann ist der Drohnenführerschein Pflicht. Unabhängig vom Abfluggewicht ist er beim Beantragen einer Aufstiegserlaubnis meistens Pflicht. Als Grundausbildung wird er von uns dringend empfohlen.
  • Über fünf Kilogramm (z.B. DJI M300 RTK) ist eine Aufstiegserlaubnis einzuholen. Diese wird vom betreffenden Bundesland ausgestellt.
  • Bei Flügen innerhalb geschlossener Ortschaften muss das Ordnungsamt informiert werden. Oft genügt ein kurzer Anruf.
  • Wenn Sie Aufnahmen über Privatgrundstücken machen, dann ist die Erlaubnis des Eigentümers einzuholen.

Haftpflicht Versicherung

Von Drohnen geht ein hohes Schadenspotenzial aus. Genau wie beim Auto ist eine Haftpflicht Versicherung deshalb Pflicht - und das ganz unabhängig vom Abfluggewicht. Anbieter sind Versicherungsunternehmen und Modellflugverbände.

Haftpflicht-Versicherung

Plakette

Wer eine Drohne über 250 g fliegt, der muss ein Kennzeichen mit dem Firmennamen, Anschrift und Telefonnummer anbringen. Jetzt Plakette bei Airclip bestellen.

Drohnenführerschein

Seit 2017 ist der Drohnenführerschein ab zwei Kilogramm Abfluggewicht Pflicht. Insbesondere im gewerblichen Betrieb sollte Grundwissen über Gesetze (z.B. Flugverbotszonen und Privatsphäre), Technik (z.B. Sicherheitssysteme und Interferenzen) und Meteorologie (z.B. urbane Luftbewegungen und Sichtweite) die Regel sein. Seien Sie sich bewusst, dass Sie für ein Fluggerät verantwortlich sind: Das Notaus als letzter Ausweg macht eine brenzlige Situation möglicherweise fatal. Sorgen Sie also für eine angemessene Vorbereitung und Sie werden viel Freude mit dem neuen Gerät haben. Wir bieten dazu eine Reihe von Schulungen an, die Sie in Theorie und Praxis der Drohnennutzung einführt. Der Drohnenführerschein ist das absolute Mindestmaß für professionelle Anwender. Als Vorbereitung für den Drohnenführerschein haben wir die Grundlagenschulung eingeführt. Wer die ersten Flugversuche nicht alleine machen möchte, dem empfehlen wir zusätzlich das individuelle Flugtraining.

Drohnenführerschein bei Airclip

Aufstiegserlaubnis

Für High End Geräte wie die DJI M300 RTK mit über fünf Kilogramm Abflugmasse muss eine Aufstiegserlaubnis eingeholt werden. Sie beantragen am besten eine allgemeine Aufstiegserlaubnis in Ihrem Bundesland. Da die Länder einzeln zuständig sind, muss man auch einzeln in jedem Bundesland eine Erlaubnis erfragen. Die allgemeine Aufstiegserlaubnis ermächtigt Sie dazu, Ihre Drohne wie jede andere Drohne unter fünf Kilogramm zu bewegen. Einfach gesagt beurteilt die Behörde Ihre Eignung zum Führen einer so großen Drohne.

Sonderfall: Spezielle Aufstiegserlaubnis

Wer die Grenzen des Gesetzes übertreten möchte, der kann eine spezielle Aufstiegserlaubnis beantragen. Das gilt für Drohnen aus allen Gewichtsklassen! Typische Fälle sind Flüge bei Nacht, außerhalb der Sichtweite oder über Menschenansammlungen. Die Behörde prüft hier den Einzelfall. Wer das ein paar Mal gemacht hat, wird schnell kein Problem mehr darin sehen. Wir unterstützen Sie gern bei Ihrer ersten speziellen Aufstiegserlaubnis! Kontaktieren Sie uns jetzt per E-Mail.


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