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Brandschutz über Silvester

03.01.2018 12:00

Für viele ist Silvester ein Synonym für Feuerwerk und für die Feuerwehren leider auch eins für Brandeinsätze. Mit Pyrotechnik hat Airclip natürlich nichts zu tun, allerdings betrifft uns das Thema Brandschutz in besonderem Maße. Grund sind die Hochleistungsakkus, die in unserem Drohnen Verwendung finden. Wie spätestens seit dem Smartphone-Skandal (Batterien, die sich selbst entzündet haben), bekannt ist, bedarf der Umgang mit Akkus besonderer Sorgfalt.

Das betrifft sowohl das Laden, wie auch den Gebrauch und regelmäßiges Warten der Akkus. Aber auch der Transport und die normale Handhabung birgt Gefahren - vor allem wenn man bedenkt, dass ein herunter gefallener Akku leicht so stark beschädigt wird, dass er unter erheblicher Rauchentwicklung beginnt zu brennen. Passieren solche Unfälle in geschlossenen Räumen, werden diese schnell mit den giftigen Nebel gefüllt. Dabei brennen die Batterien und Akkus gerne ohne sichtbare Flamme, dafür mit großer Hitze. Einen brennenden Akku zu Löschen ist daher schwer möglich, selbst mit Wasser. Außerdem werden wegen der großen Hitze des Feuers schnell andere Gegenstände entzündet und so wird in zwei Minuten aus dem Akkubrand ein Zimmerbrand.

Um dem vorzubeugen haben wir uns einen rund 300 kg schweren Freund liefern lassen: Einen Geldschrank aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts mit massiven 10 cm dicken Stahlwänden. Liefern lassen war übrigens die richtige Entscheidung, denn sechs Männer - echte Männer - nahmen dafür jeden verfügbaren Platz auf der Treppe in die Werkstatt ein.

Jetzt können wir unsere Akkus noch sicherer lagern. Die massiven Stahlwände sind feuerfest und werden selbst einem extremen Brand eine Weile standhalten können. Genauso wichtig wie der massive Stahlschrank ist auch der kleine Brandschutzkoffer. Eine feuerbeständige Kassette die Platz für ein paar Akkus bietet.

Sollte die Menge der Akkus weiter wachsen, wird ein Batterieraum notwendig. Dieser ist dann belüftet, mit einer Löschanlage versehen und direkt mit der Einsatzleitstelle verbunden. Vielleicht wird die Akkutechnologie künftig auch sicherer, momentan zählt aber - safety first.

Wir wünschen ein sicheres, erfolgreiches und gesundes neues Jahr.

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